Fotoarbeiten
Die bildende Kunst stand von Beginn an in einer engen, nicht immer unproblematischen Beziehung zu ihrer damals jüngsten Sparte, der Fotografie. Die Eifersüchteleien vor allem auf dem Gebiet des Portraits zwischen der oft akademisch verkrusteten Malerei und der scheinbar objektiven Realitätstreue der Fotolinse füllen zahlreiche Theoriebücher. Auf diesem Feld wurde exemplarisch die Diskussion zwischen der gemalten, einmali- gen Aura eines Tafelbildes und der scheinbaren Fähigkeit zur Wirklichkeitsabbildung maschineller Bilderherstellung geführt, eine der zentralen Weggabelungen Richtung Moderne, wie man heute weiß.
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Der oberösterreichische Künstler D.J. WIMMER hat sich mehrere Strategien zur Umsetzung seiner visuellen Botschaften in einem mittlerweile sehr komplexen Umfeld erarbeitet. Selektierte Themenschwerpunkte aus der persönlichen Erfahrungswelt
geben die Wegmarkierungen vor, ein zielgerichtetes V orgehen verdichtet die künstlerischen Intentionen und die hohe Präzision bei der Umsetzung führt zu jener unmittelbaren und klaren Bildsprache, an der man D.J. WIMMER erkennt.
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